Extreme Wetterkapriolen, große Herausforderungen – und am Ende ein Jahrgang, der Geschichte schreiben könnte! Der Bordeaux Jahrgang 2022 - ein Jahr wie eine Achterbahnfahrt – und doch mehr als perfekt gemeistert!
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Kaum waren wir einst von unserem Besuch bei Patrick Carteyron zurückgekehrt, fanden sich schon die ersten Fassmuster seines neuen Grand Cru-Weinguts im Weinmagazin Vinum wieder. Seinerzeit hatten wir das Vergnügen, beide Jungweine zu verkosten: den 2012er aus dem Tank und den 2011er direkt vom Barrique. Beide Weine beeindruckten uns so sehr, dass klar war, dass sie ihren Weg nach Regensburg finden würden. Diese Einschätzung teilen wir aus den gleichen Gründen wie Vinum in Bezug auf La Fleur Penin: "Patrick Carteyron, der Vorzeigewinzer der 'einfachen' Bordeaux, bringt seit kurzem auch einen vielversprechenden Saint-Émilion ins Fass: von großer Präzision, frisch, ausgewogen, mit reifem Tannin von genau richtiger Herbe; stilsicher gekeltert." Traditionell reift der Wein 12 Monate in Eichenfässern. Ein Drittel der Produktion erfolgt in 500-Liter-Fässern, um die Fruchtigkeit zu erhalten, indem der Sauerstoffaustausch minimiert wird. Der Rest des Weins reift in traditionellen Bordeaux-Fässern von 225 Litern. Während des gesamten Reifeprozesses wird der Wein auf der Feinhefe gehalten. Eine schöne Mischung aus Vanillearoma von den Eichenfässern und reichhaltigen reifen roten Früchten. Sanfter Auftakt, der sich zu einem kräftigen, eleganten Geschmack mit einem langen Abgang entwickelt. Servierempfehlung: Für Fleischliebhaber empfiehlt sich der Wein hervorragend zu Filet Mignon. Vegetarier werden ihn in Kombination mit einem cremigen Bärlauchrisotto genießen. Fans der asiatischen Küche werden den Wein zu kantonesischen Fleischgerichten besonders schätzen.
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Klein, aber voller Charakter! Clos de L’Espérance ist ein 6 Hektar großer Merlot-Weinberg an der Spitze der Appellation Lussac-Saint-Émilion. Hier wachsen die Reben auf ton- und kalkhaltigen Böden. Mit 5.800 Rebstöcken pro Hektar setzt man auf Dichte – das sorgt für eine intensive Aromenvielfalt und perfekt gereifte Trauben. Dieser reinsortige Merlot wird mit derselben Sorgfalt gepflegt wie die benachbarten Grands Crus: präzise Bodenbearbeitung, Ausgeizen, grüne Lese – alles für das beste Ergebnis. Während der Sommerhitze speichert der Lehmboden Feuchtigkeit, was dem Wein eine elegante Frische verleiht. Der Ausbau in Amphoren hebt die Komplexität auf ein hohes Level: Opulente Struktur, seidige Fülle und intensive Noten von reifen schwarzen Früchten. Ein Saint-Émilion mit Charakter – tief, aromatisch und absolut bezahlbar. Bewertungen | Jahrgang 2022: James Suckling: 91-92 Punkte
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Der Zweitwein von Clos Manou zeigt die zugängliche, charmante Seite des Médoc. Mit 88% Merlot, 7,5% Petit Verdot und 4,5% Cabernet Sauvignon ist er fruchtbetont und von runder Harmonie geprägt. Nach der malolaktischen Gärung während der Fermentation reift der Wein zunächst sechs Monate im Betontank und anschließend zwölf Monate in französischen Barriques (zur Hälfte Erst- und Zweitbelegung). Gefüllt wird direkt ohne Schönung und nur leicht filtriert. Das Ergebnis: ein Médoc mit saftiger Frucht und sanfter Textur. Zwar „nur“ der Zweitwein, doch er begeistert mindestens ebenso – was schon der kleine Elefant auf dem Etikett augenzwinkernd verrät. Anders als der kraftvolle Clos Manou präsentiert sich der Petit Manou jung bereits trinkbereit – unkompliziert, einladend und ideal für den spontanen Genuss. Servierempfehlung: Perfekt zu gegrilltem Geflügel, Pasta mit mediterranen Kräutern oder einer Käseplatte.
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Der Jahrgang erinnert an große Legenden wie 1900, 1959 oder 1982 – ein heißer, trockener Sommer, dem die Reben mit bemerkenswerter Widerstandskraft begegneten. Dank tiefer Wurzeln und der nächtlichen Abkühlung durch die nahe Gironde blieb die Vitalität der Pflanzen erhalten. Die Lese begann am 16. September mit perfekt gereiften Merlot-Trauben, gefolgt von Cabernet und Petit Verdot – ohne Eile, bei idealem Wetter. Im Keller setzte man auf eine besonders sanfte Vinifikation: statt klassischer Pumpvorgänge kam das Pulse-System zum Einsatz – eine schonende Extraktion, die Eleganz, feine Tannine und ökologische Effizienz vereint. Der Jahrgang 2022 ist ein echter Charmeur. In der Nase offenbart sich eine verführerische Aromatik – viel dunkle Frucht, feine Gewürze, ein Hauch floraler Eleganz. Am Gaumen zeigt er sich dicht und saftig, mit runder Struktur, seidigem Tannin und schöner Länge. Ein Bordeaux mit Tiefe und Balance – kraftvoll, aber niemals schwer. Ein sehr gelungener Jahrgang, der bereits jetzt begeistert und noch viel Potenzial verspricht. Blend 2022: Cabernet Sauvignon: 56% Merlot: 42% Petit Verdot: 2% Bewertungen | Jahrgang 2022: James Suckling: 93-94 Punkte Yves Beck: 93-94 Punkte Falstaff: 92 Punkte
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Wer hätte gedacht, dass ein Weingut mit Wurzeln bis ins Mittelalter so herrlich unkomplizierte Weine machen kann? Château Charmail, seit 1932 offiziell als Cru Bourgeois gelistet, liegt im beschaulichen Saint-Seurin-de-Cadourne im Haut-Médoc – und liefert mit dem Jahrgang 2022 wieder einen echten Volltreffer ab. Charmail ist bekannt dafür, dass seine Weine früh Spaß machen – und genau das tut dieser Jahrgang. Zugänglich, saftig, mit viel dunkler Frucht, feiner Würze und schön eingebundenen Tanninen. Kein Warten, kein Grübeln – einfach aufmachen, einschenken und genießen. Trotzdem steckt dahinter jede Menge Substanz, Struktur und Klasse. Ein Médoc, der sofort begeistert, aber auch locker ein paar Jahre im Keller durchhält.
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Auf 17,5 Hektar am südöstlichen Rand des berühmten Pomerol-Plateaus gedeihen rund 30 Jahre alte Reben auf ton- und kieshaltigen Böden, die dem Wein seine typische Struktur und Mineralität verleihen. Der Blend besteht zu 67% aus Merlot, 27% Cabernet Franc und 6% Cabernet Sauvignon – eine harmonische Balance aus Fülle, Eleganz und feiner Würze. Nach der Handlese werden die Trauben sorgfältig vinifiziert und reifen anschließend 18 Monate in französischen Eichenfässern, davon 45% in neuen Barriques aus fünf verschiedenen Küfereien und 15% in 500-Liter-Fässern. Das Ergebnis ist ein Wein mit intensiver Farbe, komplexem Bukett von dunklen Beeren und feinen Gewürznoten sowie einem dichten, geschmeidigen Gaumen. Die eleganten Tannine und das lange, harmonische Finale machen ihn zu einem Pomerol, der sowohl jetzt Genuss bietet als auch Lagerpotenzial besitzt. Frische, aromatische Komplexität und feine Tannine zeichnen den 22er Jahrgang aus – ein Genuss für Kenner und eine lohnende Bereicherung jeder Weinsammlung. Bewertungen | Jahrgang 2022: James Suckling: 96 Punkte Decanter: 95 Punkte FR-BIO-01 Agriculture France
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2022 - ein Jahr der Extreme, ein Jahr der Herausforderungen – und am Ende ein Jahrgang, der alles übertrifft. Der Winter? Trocken. Der Frühling? Freundlich, mit frühem Knospenaufbruch. Dann kam der Juni und brachte erste Hitzewellen – doch noch hielt sich alles im Gleichgewicht. Ein Hagelsturm fegte Mitte Juni über den Norden der Weinberge und nahm die Hälfte der Ernte. Die Reben? Unter Schock. Doch mit Biostimulanzien und Spurenelementen half man ihnen gekonnt zurück ins Leben. Im Sommer brannten 41 °C vom Himmel, der Boden riss auf. Doch Saint-Estèphe hat Kraft. Die tonhaltigen Böden hielten das Wasser fest, die alten Reben stemmten sich gegen die Dürre. Mit kluger Arbeit im Weinberg – Bodenauflockerung, selektives Entlauben, vorsichtiger Beschnitt – schützte man so Trauben vor der Hitze. Das Ergebnis ist ein Jahrgang mit unglaublicher Tiefe. Struktur, Finesse, Balance – selbst die heißesten Tage haben den Weinen nichts von ihrer Frische genommen. Besonders die geflochtenen Rebstöcke überraschen: weniger Hitze, mehr Eleganz, eine kühle Ader inmitten der Kraft. Alles in allem war 2022 eine Naturgewalt, gezähmt und veredelt. Ein Jahrgang der für viele Châteaus in Erinnerung bleibt. Blend 2022: Merlot: 56% Cabernet Sauvignon: 40% Cabernet Franc: 2% Petit Verdot: 2% Bewertungen | Jahrgang 2022: James Suckling: 96-97 Punkte Wine Enthusiast: 95 Punkte
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Am westlichen Rand von Pomerol liegt das kleine, feine Château des Pèlerins – ein Weingut, das die klassische Tradition dieser weltberühmten Appellation in konzentrierter Form verkörpert. Besitzer Norbert Egreteau bewirtschaftet rund 40 Jahre alte Reben auf sandig-kiesigem Boden, die perfekte Voraussetzungen für elegante und charakterstarke Weine bieten. Der Pomerol zeigt sich im Glas mit tiefem Rubinrot und klarer Brillanz. In der Nase verbinden sich Aromen von dunkler Schokolade und mineralischen Anklängen, begleitet von reifen Früchten. Am Gaumen startet er geschmeidig und rund, entfaltet dann saftige Fruchtfülle und harmonische Tiefe. Das lange Finale mit feiner Vanillenote verleiht dem Wein zusätzliche Eleganz. Der Blend 2022 besteht aus 80% Merlot, 10% Cabernet Franc und 10% Cabernet Sauvignon. Gelesen wird ausschließlich von Hand – ein Detail, das den hohen Anspruch an Qualität unterstreicht. Ein authentischer Pomerol mit viel Charme und klassischer Handschrift. Bewertungen | Jahrgang 2022: Gilbert & Gaillard 2023: GOLD
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Der 2022er Jahrgang von Château Pédesclaux ist ein echtes Highlight. Trotz eines besonders heißen und trockenen Sommers präsentiert sich der Wein überraschend ausgewogen und frisch – ein Beweis für die sorgfältige Arbeit im Weinberg und Keller. Im Glas zeigt sich ein kraftvoller, eleganter Pauillac: Saftige Merlot-Tiefe trifft auf die florale Finesse des Petit Verdot, dazu kommt die würzige Spannung des Cabernet Franc und die Struktur sowie klassische Geradlinigkeit des Cabernet Sauvignon. Die vier Rebsorten spielen perfekt zusammen und bringen vielschichtige Aromen, feinkörnige Tannine und einen langen, präzisen Abgang mit sich. Ein moderner Pauillac mit Format – geschmeidig, komplex und gleichzeitig voller Energie. Blend 2022: Cabernet Sauvignon 68% Merlot: 22% Cabernet Franc: 7% Petit Verdot 3%
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Extreme Wetterkapriolen, große Herausforderungen – und am Ende ein Jahrgang, der Geschichte schreiben könnte! Der 2022er begann mit einem trockenen Herbst, gefolgt von einem eiskalten, aber kurzen Winter. Der Frühling ein wilder Mix aus Temperaturkontrasten, bis sich im Mai endlich die sonnige Seele dieses Jahrgangs zeigte. Die Blüte früh, schnell und absolut harmonisch – ein echtes Bilderbuch-Szenario.Dann kam der Sommer und zeigte keine Gnade: Eine Serie von Hitzewellen, ein steigendes Wasserdefizit, dazu ein Hagelsturm am 20. Juni – ein kleiner Schreckmoment für die Reben. Doch, wie so oft, spielte das Terroir von Château Meyney seine Trümpfe aus. Der lehmige Boden speicherte die wertvolle Feuchtigkeit, und die Rebstöcke hielten durch. Anfang September zeigte sich ein perfekter Zustand – als hätten sie nichts anderes getan, als sich auf einen legendären Jahrgang vorzubereiten. Besonders spektakulär: Der 22er Petit Verdot. So ausdrucksstark, dass er mit seiner Kraft und Frische die Assemblage auf ein neues Level hebt. In Kombination mit Cabernet Sauvignon und Merlot entsteht ein Meyney voller Intensität, Saftigkeit und Balance – ein Wein, der sich mühelos in die Riege der ganz großen Jahrgänge des Weinguts einreiht. 2022 war ein Jahr, das den Winzern alles abverlangte – aber auch eines, das mit purer Exzellenz belohnt wurde. Konzentriert, lebendig, mit grandioser Tiefe und Eleganz. Ein Wein, der nicht nur verspricht, sondern liefert! Blend 2022: Cabernet Sauvignon: 58% Merlot: 29% Petit Verdot: 13% Bewertungen | Jahrgang 2022: James Suckling: 94-95 Punkte
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Mit stolzen 77 Hektar Rebfläche und einem Terroir, das von Kies, Lehm und Kalkstein geprägt ist, zeigt dieser Bordeaux seine Herkunft auf beeindruckende Weise. Die Reben sind im Schnitt 35 Jahre alt, wurzeln tief im Boden und verleihen den Trauben jene Intensität, die in jedem Schluck spürbar wird. Der Blend wird mit 55% von Merlot dominiert, der für Fülle und samtige Textur sorgt, während Cabernet Sauvignon Struktur, Eleganz und Tiefe beisteuert. Ein kleiner Anteil Cabernet Franc rundet das Ganze mit feiner Würze ab. Die Trauben werden sorgfältig von Hand gelesen, in kleinen Kisten transportiert und mehrfach selektiert – nur das Beste findet den Weg in den Keller. Dort folgt eine klassische Vinifikation in temperaturkontrollierten Beton- und Edelstahltanks, bevor der Wein für 12 Monate in Eichenfässern ruht, von denen 85% neu sind. In der Nase vereinen sich reife schwarze Früchte, feine Gewürze und ein Hauch Röstaromen vom Holz. Am Gaumen wirkt er kraftvoll und geschmeidig zugleich, getragen von einer eleganten Tanninstruktur und einem langen, harmonischen Finale. Ein Wein, der bereits jung begeistert, aber mit Reife noch an Komplexität gewinnt. Bewertung | Jahrgang 2022: Yves Beck: 95-96 Punkte Falstaff: 94 Punkte
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2022 Château Pontet-Canet – ein außergewöhnlicher Jahrgang, der das Terroir des Weinguts in Perfektion ausdrückt. Für den Ausbau wurden 50% neue Barriques, 35% in Betontanks und Amphoren sowie 15% in Fässern aus dem Vorjahr verwendet – eine Kombination, die dem Wein Tiefe, Eleganz und eine samtige Textur verleiht. Das Bukett begeistert mit intensiven Noten dunkler Beeren, dezenten Kräuteranklängen und feinen Gewürznuancen. Am Gaumen zeigt er sich kraftvoll, komplex und harmonisch, getragen von geschmeidigen Tanninen und einem langen, eleganten Finale. Verbindet sofortigen Genuss mit beeindruckendem Lagerpotenzial – ein Sammlerwein, der Kenner begeistert und jede erlesene Wein-Sammlung bereichert. Bewertungen | Jahrgang 2022: James Suckling: 99 Punkte Jeb Dunnuck: 97-99+ Punkte Antonio Galloni: 95-97 Punkte Falstaff: 98 Punkte "Dunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Zart rauchig-kräuterwürzig, schwarze Waldbeeren, etwas Cassis und Lakritze, etwas Vanille und kandierte Orangenzesten. Sehr kraftvoll, süße Textur, dunkles Nougat, dezenter Säurebogen, mineralisch, etwas Karamell im Abgang, salzig-kalkiger Touch im Finish, wirkt in dieser Phase etwas fordernd, wird von Flaschenreife profitieren. Ein Wein für die Freunde der gepflegten Kraftlackel." Januar 2025 FR-BIO-01 Agriculture France
Inhalt: 0.75 Liter (197,33 € / 1 Liter)
Lebensmittelangabenvorher 157,00 €
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